Land will Torfabbau beschränken

95 Prozent des gesamten deutschen Torfabbaus findet in Niedersachsen statt. Heutzutage wird der Torf allerdings nicht mehr vornehmlich als Brennstoff verwendet. Im Vordergrund steht die Verwendung als Bodenmaterial für den Gartenbau – in Übersee. Wo in Niedersachsen ehemals Moore mit einzigartiger Flora und Fauna waren, bleiben Mondlandschaften zurück. Auch für das Klima ist die Zerstörung der Moore problematisch: Denn mit den Mooren gehen natürliche CO2-Speicher verloren. Dennoch hatte die alte Landesregierung 2012 noch neue Flächen – so groß wie 35.000 Fußballfelder – ausgewiesen, in denen in den kommenden Jahren Torf abgebaut werden darf. Damit macht die neue rot-grüne Landesregierung nun Schluss: Bis zum kommenden Jahr soll es einen neuen Landesraumordnungsplan (LROP) geben.

Quelle: NDR, 10.4.2013

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