Brandenburg: Niedermoorschutz

Moorschutz am Schwielochsee

Lieberose (MOZ) Das Landesumweltamt hat in Lieberose eine Tagung durchgeführt, die das Zusammenwirken von Moorschutz und Landwirtschaft zum Ziel hatte. Zahlreiche Landwirte waren der Einladung gefolgt.

Im Dezember 2011 hatte das LUA den Startschuss zur Verbesserung der Wasserqualität im Schwielochsee gegeben. (…)
Als eine der wichtigsten Maßnahmen wurde von Anfang an der Erhalt der umliegenden Niedermoore genannt, weil diese Nährstoffe binden. „Das funktioniert nur, wenn das Wasser im Moorkörper bleibt, wenn nicht sogar leicht erhöht wird“, referierte die Moorexpertin, Professorin Jutta Zeitz von der Humboldt-Universität zu Berlin. Nur im feuchten Zustand, so machte die Wissenschaftlerin klar, könne das Moor die in ihm gebundenen Nährstoffe, und das seien keine geringen Mengen, halten. In den vergangenen Jahrzehnten seien zahlreiche Niedermoore am Schwielochsee zur besseren Bewirtschaftung melioriert worden, was bis heute zur Folge habe, dass Nährstoffe, wie Phosphor, in die Fließe und somit in den Schwielochsee geraten.

Quelle: Märkische Oberzeitung, 7.3.2013, weiterlesen