Exkursion Niedersandhausen

Zahlreiche Exkursionen führen ins Moor: Hier wird das Niedersandhauser Moor in der Teufelsmoorregion vorgestellt, die Gäste verfolgen gebannt die Exkursion von Imke Drewitz und diskutieren mit Anette Lilje über die Bedeutung von Mooren für den Klimaschutz. Es gibt allerhand zu entdecken: Zarte Sonnentau-Pflänzchen am Wegesrand verdauen ihr Insekten-Frühstück, Wespenspinnen haben ihre imposanten Netze aufgespannt. Schwingrasen an einem Moortümpel lässt die BesucherInnen den federnden Moorboden spüren, lachend springen und wanken sie über den unsicheren Grund. Heideflächen und Kiefernaufwuchs verraten an einer anderen Stelle, dass das Moor zu trocken ist und sich der Torf zersetzt und dadurch Treibhausgase ausstößt. An einem kleinen Handtorfstich ist zu erkennen, wie kleinflächig der Moorboden durch diese Wirtschaftsweise früher zerkuhlt wurde. Das macht Wiedervernässungsmaßnahmen vielerorts schwierig, da für eine erfolgreiche Wiedervernässung möglichst niedrige, gleichmäßige Wasserstände notwendig sind.